Zumindest ein kleines, mit einem Augenzwinkern, und auch nicht für die “Bösen” an sich. Nur: In den meisten Filmen sind es schließlich eben diese, die sich wirklich Mühe geben, sich jahrelang vorbereiten, hart trainieren – nur um dann nach kurzer vergangener Film-Zeit von einem Protagonisten ohne nennenswerte Erfahrung ordentlich vermöbelt oder gar umgebracht zu werden.
(In den meisten Filmen mit direkter Konfrontation gibt es meist einen unbescholtenen Bürger, der keinerlei entsprechenden Hintergrund hat oder sich ihn in kürzester Zeit aneignet, und dann alle Bösen – besonders die mit militärischem Training – ausschaltet.)
Was für ein merkwürdiges Verständnis von erbrachter Leistung und Resultat; es fallen schließlich keine Meister vom Himmel, und besonders keine, die “einer, der nicht so recht weiß, was er da tut, gegen alle, die dummerweise jahrelang Kampferfahrung haben” überleben. Das Leben ist schließlich nicht wie bei Popstars postuliert, dass man “entdeckt” und der Erfolg nahezu geschenkt wird. Aber dazu kommt, dass wir wohl einfach Underdogs lieben, und wir uns wünschen, dass es so – uns selbst – passieren könnte.
Auf der anderen Seite wären die meisten Filme dann wohl einfach unbeschreiblich kurz. Ich würde mich trotzdem freuen, wenn der Gute mal ordentlich einen auf den Deckel für diese/seine Naivität bekommt, und danach nicht mehr aufsteht.